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WEINWANDERWEG "LETZENBERG"

Ein Rundgang entlang des Weinwanderweges "Letzenberg" veranschaulicht am besten die Verbundenheit des Weindorfes Malsch mit der Rebe und deren wirtschaftliche Bedeutung für seine Bevölkerung. Der Wanderer lernt dabei unmittelbar die Schönheit der Landschaft kennen.    

Über viele Jahre erörtert, vom Verkehs- und Heimatverein dann schließlich initiiert und zur Baureife gebracht, fand er mit Unterstützung der Gemeinde Malsch, der örtlichen Weingüter, der Winzergenossenschaft "Letzenberg" und zahlreichen freiwilligen Helfern bei der Eröffnung des ersten Wegabschnittes am 18. Juni 2000 seine Verwirklichung.

Dem von der Bundesstraße 3 her anfahrenden Besucher des Weindorfes weist etwa 100 m nach dem Ortsschild ein Wegweiser die Richtung zum Ausgangspunkt. Eine farbig angelegte Informationstafel in Nachbarschaft der Katharinenkapelle entbietet dem Ankommenden einen freundlichen Willkommensgruß, berichtet ihm etwas über die Infrastruktur des Weindorfes und zeigt auf der beigegebenen Übersichtskarte den Wegverlauf.

Hier gelangen Sie zur digitalen Karte des Weinwanderweges.

Der insgesamt 7 km lange, gut ausgeschilderte, auf festem und bei jeder Witterung bequem begehbaren Weg, führt in zwei Abschnitten durch das ausgedehnte Malscher Rebgebiet.

Rundweg I,  ca. 3 km lang, Ausgangspunkt Katharinenkapelle, erschließt den westlichen Teil der Gemarkung mit den alten Rebgewannen Hölzel, Kapellenpfad, Ölbaum, Letzenberg und Risselberg. Die den Rundgang begleitenden Bild- und Texttafeln informieren den interessierten Leserüber die Themen:
• Aus der Geschichte des Malscher Weinbaus
• Vegetationszyklus der Rebe
• Malscher Rebgewanne und Weinbergslagen
• Rotwein- und Weißweinsorten
• Bedeutung einer Trockenmauer
• Die Arbeit des Winzers im Jahresablauf
• Örtliche Weingüter und  Winzergenossenschaft

Der ca. 4 km lange Rundweg II durch das östliche Rebland, Namensgeber für das Sportzentrum "Reblandhalle" führt durch die Rebgewanne Lange Morgen, Jagdweg, Steinbüschel, Verbrannter Schlag, Am Rauenberger Weg, zum Letzenberg hoch (246 m ü.NN.).
Ab der 1902/03 im neuromanischen Stil erbauten, der schmerzhaften Muttergottes geweihten Wallfahrtskapelle, die der Besucher sonn- und feiertags besichtigen kann, geht der Weg abwärts zum Ausgangspunkt zurück.

Die Texttafeln entlang Wegteil II informieren zu den Themen:
• Bodenpflege, Rebkrankheiten, Pflanzenschutz
• Traubenlese, Qualitätsweinbau
• Geologie des Kraichgaus
• Wein-ABC
• Wein und Gesundheit
• Rebflurbereinigung Malsch III
• Die Reblaus
• Weinland Baden