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PARTNERSCHAFT MALSCH – ZAMÁRDI

 

Internet: www.zamardi.hu

Der Gemeinderat der Gemeinde Malsch und der Rat der damaligen Gemeinde Zamárdi in Ungarn haben beschlossen, eine Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden einzugehen.

Am 12. Mai 2001 wurde in Malsch und am 2. September 2001 in Zamárdi,  jeweils im Rahmen einer schönen Feierstunde,  die Partnerschaftsurkunden unterzeichnet und ausgetauscht.

Viele Vereine und Gruppen haben zwischenzeitlich bei Besuchen die jeweiligen Partnergemeinde und deren Menschen kennen gelernt. Erste Freundschaften sind entstanden. Auf dem Weg zu einem geeinten Europa ist die Begründung von Partnerschaften sicherlich der beste Weg um Vorurteile abzubauen und Verständnis für die Situation des Partners aufzubauen.

Hier möchten wir Ihnen unsere Partnerstadt vorstellen.

Zamárdi hat derzeit ca. 2.500 Einwohner und liegt am Südufer des Plattensees (ung. Balaton). Die Stadt gehört verwaltungsmäßig zum Komitat Somogy. Mit diesem Komitat pflegt der Rhein-Neckar-Kreis seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen. Diese gipfelten vor 1997 in einer Parnterschaft zwischen beiden Kreisen.

Zamárdi ist eine sehr alte Siedlung. Schon Römer, Kelten und Awaren haben auf dem heutigen Gebiet der Stadt gelebt, was durch zahlreiche Funde auf einem Awarenfriedhof belegt ist. Die Siedlung wurde erstmals 1082 urkundlich erwähnt. Die Stadt liegt direkt am Ufer des Plattensees. Die Südeisenbahn von Budapest nach Nagykanisza sowie die Staatsstraße 7 (vierspurig) teilt die Ortschaft in zwei Teile: auf der einen Seite das alte Dorf, die Anhöhen hinaufwachsend und in Richtung Plattensee das Urlaubsviertel. Hier findet man mehr als 4000 Ferienhäuser, zahlreiche Hotels, Pensionen und Restaurants. 40.000 bis 50.000 Gäste verleben während der Sommermonate hier ihren Urlaub. Der Strand ist einer der schönsten am Plattensee mit einer Länge von ca. 3 km und kann eintrittsfrei besucht werden.

Im alten Ortskern von Zamárdi ist die römisch-katholische Kirche (1771-1774) im Barockstil erwähnenswert. Diese Kirche und der dazugehörende Platz wurden in den letzten Jahren renoviert bzw. neu angelegt. In diesem Teil der Stadt findet man die Schule und das schönste im volkstümlichen Stil erbaute Bauernhaus, welches heute als Museum dient. Der Kindergarten kann etwa 100 Kinder aufnehmen, die Schule besitzt 12 Klassenzimmer. 1992 wurde die Sporthalle in Betrieb genommen, 2010 renoviert. Auf dem Steinberg-K?hegy wurde 2000 ein Aussichtsturm eingeweiht. Von dort hat man einen ausgezeichneten Blick fast über den gesamten Plattensee. Gegenüber liegt die Halbinsel Tihany mit ihrer weltberühmten Abtei.

Zamárdi hat eine gute Infrastruktur. Die Stadt ist vollständig an das Wasser-, Gas- und Abwassernetz angeschlossen.

Zamárdi liegt verkehrsgünstig an der Bahnlinie Budapest – Zagreb und an der Autobahn M 7. Das bedeutete früher, dass der gesamte Verkehr (auch sehr viel Lastwagenverkehr) von Budapest nach Kroatien und weiter nach Italien auf der vierspurigen Landstraße 7 durch den Ort verlaufen ist. Dies brachte sehr große Probleme mit sich, die weitere Entwicklung war gehemmt. Die Fortführung der Autobahn vorbei am Ort bis zur Staatsgrenze wurde geplant, im Jahre 2008 fertiggebaut und eingweihnt. Zamárdi hat einige wenige Vereine, die wir Ihnen noch vorstellen werden. Zamárdi lebt also größtenteils vom Fremdenverkehr. Die Saison ist von Mitte Juni bis Mitte August sehr kurz. Daher müssen außerhalb der Badesaison Arbeiten im Handwerk, in der Landwirtschaft (vor allem im Weinbau) und in der benachbarten Stadt Siofok angenommen werden. Bildinfos unter www.zamardi.hu/102-25193.php Wir laden Sie ein unsere Partnerstadt kennenzulernen. Verbringen Sie Ihren Urlaub am „Balaton“. Es werden sicherlich erlebnisreiche und unvergessliche Tage werden. Die ungarische Gastfreundschaft ist sprichwörtlich. Es wird Ihnen sicherlich gefallen.