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Lärmatkionsplanung

„Lärmaktionsplanung Straße und Schiene in Malsch”


Mit der Veröffentlichung der Kartierungsergebnisse des Schienenverkehrs der Stufe 2 liegen
der Gemeinde Malsch nun - ergänzt durch die entsprechenden Aussagen der Landesanstalt
für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) zum Straßenverkehr -
gesamtheitliche Ergebnisse zur Lärmbetroffenheit vor.

 

Neben den Lärmkarten für den Schienen- und Straßenverkehr finden sich darin Statistiken,
die eine Übersicht über die Zahl der betroffenen Personen am Tag und in der Nacht sowie
über die Größe der verlärmten Gemeindefläche geben.

Die Ergebnisse können unter folgenden Links online eingesehen werden:

< Straßenverkehr
www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/218083/
< Schienenverkehr
www.eba.bund.de/DE/HauptNavi/Finanzierung/Umgebungslaermrichtlinie/Laermkartierung/laermkartierung_node.html


Die Ergebnisse zeigen, dass im Bereich des Straßenverkehrslärms keine, im Bereich des
Schienenverkehrs geringe Betroffenheiten im Hinblick auf die vom Land vorgegebenen
Auslösewerte für die Lärmaktionsplanung vorliegen.


Für die Gemeinde Malsch sind die vorliegenden Erkenntnisse zur Lärmbelastung ein
wichtiges fachübergreifendes Planungsinstrument. Es ist damit die Voraussetzung
geschaffen, die Belange des Lärmschutzes möglichst frühzeitig bei relevanten Planungen im
Infrastruktur- und Umweltbereich zu berücksichtigen. Gleichzeitig wird das Thema
"Lärmbelastung" im Bewusstsein der Bevölkerung und der politischen Entscheidungsträger
verankert.


Im Gebiet der Gemeinde Malsch sind auf Grundlage der Lärmkartierung 2012 sowohl
tagsüber, als auch nachts keine relevanten Lärmbelastungen durch Straßenverkehr
festzustellen. Die vom Ministerium vorgeschlagenen Auslösewerte für Aktionen von 65 dB(A)
am Tag (LDEN) bzw. 55 dB(A) in der Nacht (LNIGHT) werden nicht überschritten. Die Aufstellung eines Lärmaktionsplans Straßenverkehr ist daher nicht erforderlich, da keine Betroffenheiten oberhalb der Auslösewerte vorliegen. Damit entfällt für die Gemeinde Malsch in vorliegendem Fall die Kartierungspflicht für den Straßenverkehr nach europäischem Recht.
Zuständig für die Aufstellung eines bundesweiten Lärmaktionsplans für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes mit Maßnahmen in Bundeshoheit ist seit dem 1. Januar 2015 das Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Das EBA wird den ersten bundesweiten Lärmaktionsplan bis Mitte des Jahres 2016 erstellen.
Die Öffentlichkeit hat im Rahmen der Lärmaktionsplanung die Möglichkeit, an einer
zweistufigen Öffentlichkeitsbeteiligung teilzunehmen und an der Erstellung des
Lärmaktionsplans teilzunehmen. Das EBA führt hierzu bis zum 31. Mai 2015 eine
Öffentlichkeitsbeteiligung durch. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können online
Angaben zu Belastungssituationen durch Schienenverkehrslärm machen. Die Angaben
helfen dem Eisenbahn-Bundesamt, die Lärmaktionsplanung aufzustellen.
Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger von Malsch um eine rege Teilnahme an dem
Verfahren des Eisenbahn-Bundesamtes unter dem Link:
www.laermaktionsplanung-schiene.de