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Kriminalitätsentwicklung 2015

Nachdem die registrierten Straftaten im Jahr 2014 stark zurückgegangen (70 Fälle) waren und damit auch deutlich unter dem 10-Jahres-Mittelwert für Malsch von 82 Delikten lagen war im Jahr 2015 mit 80 Straftaten wieder ein Anstieg festzustellen. Die Zunahme um 10 Fälle entspricht einer Steigerung von plus 14,30 % gegenüber dem Vorjahr. Von den 80 registrierten Straftaten konnten 50 geklärt werden, das entspricht einer Aufklärungsquote von 62,50 % (Vorjahr 2,90 %). Der deliktische Schwerpunkt in Malsch liegt klar im Diebstahlsbereich und im Deliktsfeld Rohheitsdelikte.

 

 

 

Diebstahlsdelikte

Im Bereich der Diebstahlsdelikte ist im Jahr 2015 ein Rückgang um drei Fälle aus 28 Taten (- 9,70 %) zu verzeichnen. Im Bereich Diebstahl (Sachen ohne besondere Sicherung) wurden neun Fälle (Vorjahr fünf) und im Bereich schwerer Diebstahl (Sachen besonders geschützt) 19 Fälle (Vorjahr 26) angezeigt.

 

Wohnungseinbruch

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist im Jahr 2015 annähernd auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2014 geblieben. Zwei Wohnungseinbrüche wurden registriert, nachdem im Jahr 2014 noch 3 Delikte zur Anzeige gebracht worden waren. Bislang konnte keiner der Einbrüche aufgeklärt werden. Zwei Wohnungseinbrüche im Jahr stellen zwar keinen deliktischen Schwerpunkt dar, trotzdem ist die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit. Da die Folgen der Wohnungseinbrüche bei den Bewohnern häufig über den materiellen Schaden hinausgehen, immer wieder werden posttraumatische Folgen beobachtet, versucht die Polizei lagebedingt immer wieder durch Kontrollen und vermehrte Streifenfahrten Einfluss auf das Geschehen zu nehmen. In regelmäßigen Zeitabständen werden auf fremde Einsatzkräfte unterstützend im hiesigen Bereich eingesetzt. Beide Einbrüche blieben im Versuchsstadion stecken, damit wird die Wirksamkeit einer technischen Sicherung deutlich. Rund 43 % aller Wohnungseinbrüche blieben im Jahr 2015 im Versuchsstadium stecken.

Die Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Mannheim (Tel. 06221/99-1234) führt vor Ort Schwachstellenanalysen durch und berät jedermann kostenlos über individuelle Sicherungsmöglichkeiten.

 

Fahrraddiebstahl

Nach 21 Fällen im Vorjahr sank der Fahrraddiebstahl im Jahr 2015 auf einen historischen Tiefstand von 6 Fällen (-71,40 %). In allen Fällen gaben die Geschädigten an, dass das Fahrrad abgeschlossen gewesen war. Nach wie vor ist der Bahnhof Rot-Malsch der hauptsächliche Tatort des Fahrraddiebstahls. Fünf der Sechs Fälle des Fahrraddiebstahls ereigneten sich im Bereich des Bahnhofes Rot-Malsch.